Nature vs. Nurture

… oder: macht Genderdekonstruktivismus überhaupt Sinn? Sollten die aktuell beobachtbaren Geschlechterunterschiede bezügl. Interessen, Fähigkeiten und Verhalten biologisch bedingt sein (Nature-These), dann würde eine Dekonstruktion von gesellschaftlichen Geschlechterrollen eher keinen Effekt haben und damit obsolet werden. Wir haben uns dazu Gedanken gemacht und auch ein wenig recherchiert – in Kürze werden hier einige Artikel zu diesem Thema erscheinen. Bis dahin sei auf einige gute Beiträge zu diesem Thema verwiesen, die @quantenwelt dankenswerterweise verfasst hat:


Diese Präsentation stellt den Sachverhalt am Bsp. von Mathe dar:

from Terri Oda

…und ja, selbstverständlich stellt die Präsentation den Sachverhalt vereinfacht dar :) Der Punkt ist, dass viele Bereiche, für die man eine geschlechterspezifische Unterschiedlichkeit in der Begabung/Ausprägung annimmt, ungefähr so gering ausfallen, wie hier im Mathebeispiel. Von Männer- oder Frauendomänen zu sprechen, wird der Realität also nicht gerecht und konstruiert Grenzen, wo keine sind. Wir werden uns dazu noch ausführlicher äußern.